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Liposuktion Lipödem: OP-Info und Kosten

Lipödem – Was ist das?

Die Krankheit ist Jahrtausende alt – und trotzdem kennen sie die wenigsten Menschen. Denn Fett ist nicht gleich fett! Bereits im Alten Ägypten finden sich vermutlich Darstellungen der Krankheit mit unverkennbaren Fettfalten. Was damals noch undenkbar war, macht die moderne Medizin heutzutage möglich: Liposuktion bei Lipödem (spezielle Fettabsaugung zur Entfernung erkrankter Zellen).

Bei der Erkrankung Lipödem ist das Unterhautfettgewebe vermehrt (chronische Fettverteilungsstörung). Die symmetrische Vermehrung der Fettzellen betrifft meist die Oberschenkel, Hüfte, Gesäß und in manchen Fällen auch die Arme.

Da konservative Behandlungsmöglichkeiten nur die Beschwerden lindern, jedoch nicht die Ursache beseitigen, ist eine Liposuktion, also eine Fettabsaugung, oft die einzige Möglichkeit einer nachhaltigen Behandlung des Lipödems.

Fast nur Frauen von Lipödem betroffen

Betroffene Lipödem Patienten sind fast ausschließlich Frauen, die mit den Schmerzen und den Vorurteilen der Gesellschaft kämpfen. Schätzungen zufolge sind in Deutschland zwischen 500.000 und einer Million Frauen betroffen. Bis die Erkrankung durch Ärzte oder die Betroffenen selbst erkannt wird, vergehen leider oft viele Jahre. Auch wenn die Diagnose für viele Patientinnen ein Schock ist, so ist eine frühzeitige Behandlung des Lipödems jedoch wichtig, um eine weitere Vermehrung der Fettzellen einzudämmen und im besten Fall eine Liposuktion zu vermeiden.

Was sind die Ursachen von Lipödem?

Die tatsächlichen Ursachen von Lipödemen sind in der Medizin nicht abschließend geklärt. Meistens treten die ersten Beschwerden durch Lipödeme nach der Pubertät auf, weniger häufig nach Schwangerschaften oder den Wechseljahren. Auch eine genetische Vorbelastung der Patientinnen ist bei dem Krankheitsbild wahrscheinlich. Abnehmen wird in vielen Fällen immer schwieriger und die Betroffenen verzweifeln oft regelrecht an den Schmerzen, der Optik ihrer Arme sowie Beine und leiden unter den psychischen Belastungen beim Blick in den Spiegel.

Einteilung des Lipödems in Stadien

  • Stadium I: Hautoberfläche relativ glatt, Fettgewebe in der Unterhaut verdickt, Fettgewebe feinknotig
  • Stadium II: Hautoberfläche bereits uneben, Fettgewebe grobknotig und deutlich sichtbar vermehrt
  • Stadium III: großlappig deformierte und stark überhängende Fettlappen
  • Stadium IV: Zusätzliche Manifestierung des Lipo Lymphödems

Schmerzen können bereits in Stadium I auftreten. Grund dafür sind entzündliche Botenstoffe, auch Mediatoren genannt. Dadurch kommt es bei den Betroffenen zu einer chronischen Entzündung im Gewebe.

Lipödeme erkennen

Aktuellen Studien zufolge sind bis zu 10% aller Frauen in Deutschland von der Krankheit betroffen- damit handelt es sich um eine Volkskrankheit. Leider ist das Krankheitsbild unter vielen Allgemeinärzten jedoch noch nicht ausreichend bekannt, sodass für die Betroffenen oft viele Jahre bis zur tatsächlichen Diagnose vergehen, trotz eigentlich eindeutiger Beschwerden.

Typische Symptome bei Lipödem

  1. Symmetrische Volumenzunahme: Man spürt man eine Verdickung des Unterhautfettgewebes an Beinen und Armen. Füße, Zehen und Hände bleiben dabei typischerweise schlank. Der Körper sieht zunehmend unstimmig aus, da der Rumpf meist deutlich schlanker ist als der untere Teil, abwärts der Hüfte.
  2. Knötchen unter der Haut: Neben der sichtbaren Cellulite, der sogenannten Orangenhaut, kommt es im weiteren Verlauf zu harten Knötchen unter der Haut, was das Hautbild zunehmend uneben erscheinen lässt.
  3. Kältegefühl: Selbst bei sommerlichen Temperaturen bleiben die Beine und Arme oft deutlich kälter als der Rest des Körpers und nach einem Spaziergang im Winter wollen die Arme und Beine selbst Stunden nachdem man wieder im Warmen ist nicht richtig warm werden?
  4. Druckempfindlichkeit, Schmerzen und Spannungsgefühl: Bereits ein leichter Druck ist ausreichend, um bei den Betroffen Schmerzen auszulösen. Verstärkt wird das Ganze durch ein Spannungsgefühl, ausgelöst durch Wassereinlagerungen und geschwächte Lymphgefäße. Die Beine und Arme fühlen sich außerdem am Ende des Tages oft schwer wie Beton an.
  5. Blaue Flecken: Häufig haben die Lipödem Patienten blaue Flecke (Hämatom Neigung), ohne dass sie sich überhaupt daran erinnern können, wann und wo diese entstanden sind. Grund dafür ist, dass die Wände der Blutgefäße beim Lipödem oft sehr brüchig sind, was zu auffälligen Blutergüssen führen kann.

Lipödem Selbsttest

Ein Lipödem Selbsttest kann helfen, um einen ersten Anhaltspunkt zu bekommen, ob man selbst von der Erkrankung betroffen ist. Natürlich ersetzt dieser Test keinen Besuch bei einem Arzt oder in der Klinik, aber er gibt zumindest einen Anhaltspunkt!

Zu welchem Arzt bei Lipödem?

Viele Ärzte der Allgemeinmedizin sind nach wie nicht wirklich gut vertraut mit der Erkrankung Lipödem und erkennen die krankhafte Vermehrung der Fettzellen nicht, beziehungsweise deuten die Zunahme von Fett an Beinen und Armen schlichtweg als Folge einer ungesunden Lebensweise.

Daher kann es sich lohnen spezialisierte Ärzte oder Kliniken aufzusuchen. Dazu zählen Lymphologen, Phlebologen aber auch spezialisierte plastisch-ästhetische Chirurgen, die das Lipödem schließlich auch mittels Operation behandeln können. Eine ganzheitliche Behandlung beziehungsweise Betreuung, die neben der Liposuktion auch konservative Behandlungsmethoden wie Lymphdrainage und Kompression beinhaltet, führt in der Regel zu den besten Ergebnissen.

Krankenkasse kann bei Arztsuche für Lipödem helfen

Bei der Suche nach einem passenden Arzt kann unter Umständen die Krankenkasse behilflich sein und Informationen bereitstellen. Einen Termin in der Sprechstunde zu bekommen ist jedoch oft mit langen Wartezeiten verbunden. Über Suchmaschinen für Ärzte lassen sich freie Termine in der Nähe oft einfacher finden, als durch langwieriges Abtelefonieren von verschiedenen Kliniken.

Wahl der Klinik: Auf das Bauchgefühl hören

Bei der letztendlichen Wahl der Klinik gilt es auf das eigene Bauchgefühl zu vertrauen. Fühlen Sie sich bei dem Arzt gut aufgehoben? Haben Sie alle notwenigen Informationen über die Behandlung sowie die geplanten Eingriffe der Liposuktion erhalten? Betroffene sollten auf keinen Fall zögern eine weitere Beratung in einer anderen Klinik in Anspruch zu nehmen. Hierbei sollten Sie auch den Aspekt der Kosten abwägen, insofern diese nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Je nach Klinik kann es vor allem beim Thema des Preises für den Eingriff zu deutlichen Unterschieden kommen.

Lipödem-OP

Die Liposuktion, also das Absaugen der chronisch vermehrten Fettzellen, ist die effizienteste und sicherste Methode eine krankhafte Fettverteilungsstörung dauerhaft zu behandeln.

Wann kommt eine Lipödem-OP in Frage?

Durch verschiedene Maßnahmen, wie eine Ent­stau­ungs- oder Bewegungstherapie, lassen sich die Symptome der Fettverteilungsstörung eindämmen, jedoch führt dies zu keiner Heilung der Krankheit.

liposuktion bei lipoedem

Konservative Lipödem Behandlung

Eine Liposuktion bei Lipödem zur Entfernung der Fettzellen sollte immer erst der letzte Schritt sein, wenn die Einschränkungen durch die Symptome zu groß werden. Bis dahin zielt die konservative Lipödem Behandlung – die durch die gesetzliche Krankenkasse übernommen wird – darauf ab, den Lymphfluss anzukurbeln und den Wassereinlagerungen entgegenzuwirken.

Manuelle Lymphdrainage bei Lipödem

Bei der Lymphdrainage, die meist von Physiotherapeuten durchgeführt wird, werden die betroffenen Stellen mit kreisenden Bewegungen rhythmisch massiert, um den Wasseransammlungen entgegenzuwirken. Die Handgriffe sind, verglichen mit herkömmlichen Massagen, dabei eher sanft. Anders als bei einer herkömmlichen Massage erfolgt die Behandlung mit äußerst sanften und nicht mit festen Handgriffen.

Diese Form der Lipödem Behandlung sollte ein bis zweimal pro Woche durchgeführt werden. Ähnlich effektiv kann ein Besuch im Schwimmbad bei Lipödemen wirken. Durch den Wasserdruck kommt es ebenfalls zur sanften Entstauung der Lymphflüssigkeit.

Kompressionswäsche bei Lipödem

Die individuell im Sanitätshaus angefertigte Flachstrick-Kompression erhöht den Druck im Gewebe und sorgt dafür, dass weniger Flüssigkeit aus den Blutkapillaren ins Gewebe gelangt. Zudem wird der Abtransport der Lymphflüssigkeit aus dem Bindegewebe erleichtert.

Die Kompressionswäsche sollte, außer nachts, möglichst täglich getragen werden.

Ernährung bei Lipödem

Auch eine Ernährungsumstellung, kann ein wichtiger Faktor sein, um die Beschwerden zu lindern, da Gewichtsschwankungen und Zunahmen das Lipödem nachweislich negativ beeinflussen. In Bezug auf das erkrankte Fettgewebe bleiben Diäten weitestgehend nutzlos. Aber zusätzliches Übergewicht lässt sich reduzieren: Jedes verlorene Kilo entlastet das Gewebe sowie die Gelenke und trägt damit zur Verbesserung der Beschwerden bei.

Da ich selbst von der Krankheit betroffen bin, habe ich es mir mit BALANCECODE zum Ziel gemacht, ebenfalls betroffene Frauen besonders beim Thema Ernährung zu unterstützen. Sowohl vor als auch nach einer Liposuktion. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Was genau passiert bei einer Lipödem-OP mit Fettabsaugung?

Die Gesell­schaft für Phle­bo­lo­gie empfiehlt daher diese Art der Fettabsaugung, die einen nach­hal­ti­gen Erfolg erzielen kann. Bei dem nicht kosmetischen Ein­griff werden die Fett­zel­len scho­nend und nach­hal­tig entfernt. Viele Lipödem Patientinnen bekommen durch die Liposuktion eine ganz neue Lebensqualität sowie ein gestärktes Selbstbewusstsein.

Wirkungsweise der Liposuktion bei Lipödem Patientinnen

Durch die deutliche Reduzierung von Fettgewebe bei der OP kommt es im betrof­fe­nen Bin­de­ge­webe der Beine und/oder Arme zu weniger Wassereinlagerungen, wodurch der Druck im Gewebe abnimmt, was wiederum zu einer deutlichen Linderung der Schmerzen führt. Außerdem werden die Lymphgefäße entlastet. Der Ab­trans­port der Lymph­flüs­sig­keit kann dadurch besser erfolgen und die Emp­find­lich­keit der kleins­ten Blut­ge­fäße verringert sich.

Sobald die Operationss­schmer­zen des Eingriffes nachlassen, stellen die meisten Patientinnen sofort eine deutliche Besserung der Lipödem Schmerzen fest. Auch die ästhe­ti­sche Komponente und die damit verbundene Psyche sind nicht zu vernachlässigen. Viele Frauen leiden jahrelang unter der Optik durch das Lipödem. Das alles kann sehr belasten. Durch die Fettabsaugung lässt sich das Erscheinungsbild von Beinen und Armen stark verbessern. Längst ver­ges­sene Stie­fel und Röcke können die betroffenen Frauen nun endliche wieder tragen.

In manchen Fällen braucht es nach der Liposuktion noch eine zusätzliche Straffung der Haut. Möglichkeiten hierfür sind Sur­gi­cal Need­ling, eine Laser­the­ra­pie oder die ope­ra­tive Entfernung der überschüssigen Haut.

Methoden der Fettabsaugungen

Das Absaugen von Fett bei der Liposuktion kann durch verschiedene Methoden erfolgen. Welche Fettabsaugung für die betroffene Frau in Frage kommt, sollte durch die Beratung in den jeweiligen Kliniken geklärt werden. Auch wie viele Eingriffe zur Behandlung notwendig sind können die Kliniken aus ihrer OP-Erfahrung gut einschätzen.

PAL-Methode

Eine sehr effektive und dennoch schonende Variante zur Fettabsaugung bei Lipödem ist die Vibrationsliposuktion (Liposuktion PAL-Methode). Die Fettzellen werden bei der OP zunächst mit einer Tumeszenzlösung angereichert, durch die eine Tumeszenz Lokalanästhesie erzeugt wird. Anschließend werden die Fettzellen im Unterhautfettgewebe in der Liposuktion mit einer Vibrationskanüle aufgelockert und durch Absaugen entfernt. Die Schnitte, die zum Einführen der Kanüle notwendig sind, sind sehr unauffällig und nicht größer sind als 0,5 bis 1 cm.

Diese Form der Lipödem Behandlung kann, je nach Klinik, unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie erfolgen. Letzteres ist in der Regel kostengünstiger, da in der Chirurgie dann kein Anästhesist notwendig ist.

Nach der OP müssen die Betroffenen ca. 6 Wochen lang Kompressionsbekleidung tragen, damit sich keine Ödeme bilden können und das Gewebe Halt bekommen. Eine regelmäßige Lymphdrainage ist außerdem empfehlenswert.

Die Fettabsaugung mittels Tumeszenz Lokalanästhesie (PAL-Methode) ist weltweit die am häufigsten eingesetzte Technik zur Fettabsaugung des Lipödems.

WAL-Methode

Die Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung (Liposuktion WAL-Methode) ist eine noch schonendere Technik zur Fettabsaugung bei Lipödem.

Bei dieser Art der Liposuktion zur Behandlung des Lipödems werden während der OP geringe Mengen Flüssigkeit schubweise mit einem flächigen Wasserstrahl (fächerförmig) unter hohem Druck eingespritzt, um das Fett im Gewebe zu lösen und es dann anschließend direkt wieder abzusaugen.

Hier liegt auch der Unterschied der beiden Methoden: Anders als bei der Variante mit der Tumeszenz Lokalanästhesie wird bei der Liposuktion WAL nur eine geringe Menge Flüssigkeit in das Gewebe gespritzt, um das Fett daraus zu lösen. Dadurch schwillt das Gewebe weniger stark an, wodurch auch die Haut und das Bindegewebe weniger beansprucht werden. Die Behandlung erfolgt daher meist auch nur unter Lokalanästhesie.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Methoden der Liposuktion wie beispielsweise die Fettabsaugung mit Laserunterstützung (Laser-Lipolyse) oder auch die Ultraschall-assistierte Liposuktion. Diese Art der Lipödem Behandlung mittels OP wird jedoch seltener und nur durch spezialisierte Klinken durchgeführt.

Was kostet die Liposuktion bei Lipödem?

Die Kosten der Fettabsaugung des Lipödems bzw. Liposuktion hängen von verschiedenen Faktoren ab und können stark variieren. Abhängig sind die Kosten vor allem von der Stärke des Lipödems, also wie viel Gewebe entfernt werden muss. Das entscheidet über Anzahl der Behandlungen zur Fettabsaugung.

Ein weiterer Kostenfaktor ist, ob die Lipödem OP in Vollnarkose oder unter Lokalanästhesie durchgeführt wird. Welche Art der Betäubung bzw. Narkose für Ihren Eingriff sinnvoll ist, erfragen Sie am besten in der Beratung beim Facharzt. Auch die unterschiedlichen Methoden der Fettabsaugung sind ein Kostenfaktor.

Auch der Service beim Eingriff ist in den verschiedenen Kliniken unterschiedlich und entsprechend mit unterschiedlichen Kosten verbunden. Einzelzimmerbelegung oder auch eine zusätzliche Übernachtung nach dem Eingriff können die Kosten für die Fettabsaugung schnell in die Höhe treiben.

Nach meiner persönlichen Erfahrung variieren die Kosten pro Behandlung für eine Fettabsaugung bei Lipödem zwischen 3.200 Euro und 8.000 Euro. Es sollte also gut überlegt sein, in welcher Klinik der Eingriff letztlich durchgeführt wird. Denn die Krankenkasse trägt nur in seltenen Fällen die Kosten für die Fettabsaugung.

Jedoch ist das Geld oft gut investiert! Durch die Entfernung von dem durch das Lipödem betroffenen Gewebe, werden die Schmerzen deutlich weniger oder verschwinden wie bei mir vollständig, was eindeutig zu mehr Lebensqualität führt.

Kostenübernahme Liposuktion durch Krankenkassen

Die OP zur Fettabsaugung bei Lipödem im Stadium III ist als neue Leistung in die vertragsärztliche Versorgung seit Januar 2020 aufgenommen. Das bedeutet, dass die Kosten der Behandlungen für die Lipödem OP von den Krankenkassen übernommen werden können. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Entscheidung dazu im Sommer 2019 getroffen. Der Beschluss ist befristet bis zum 31. Dezember 2024. Bis dahin sollen neue Erkenntnisse über die Behandlung aus einer Erprobungsstudie vorliegen, welche die Wirkung der Liposuktion in allen Stadien des Lipödems untersuchen wird. Mit dieser Entscheidung kann vorerst zumindest die Lebensqualität und das Wohlbefinden von ein paar Frauen mit Lipödem verbessert werden.

Fehlende Langzeitstudien erschweren Kostenübernahme

Aufgrund bislang fehlender Langzeitstudien, die die dauerhafte Wirkung der Fettabsaugung beim Lipödem bestätigen, wird die Lipödem Behandlung mittels Fettabsaugung von den Krankenkassen, außerhalb von Stadium III, noch nicht als geeignete Therapie bei Lipödemen eingestuft.

Nur in seltenen Einzelfällen, bei denen die Notwendigkeit der Behandlung besonders begründet werden muss, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen, hierbei handelt es sich jedoch meist um gerichtlich verhandelte Einzelurteile.

Fazit zur Liposuktion bei Lipödem

Die Entscheidung des Gemeinsame Bundesausschusses, Liposuktionen für besonders schwer Betroffene als Lipödem Behandlung anzuerkennen, war ein erster wichtiger Schritt. Die Anerkennung der Operation zum Fettabsaugen zeigt, dass die Krankheit zunehmend auch von der Regierung ernstgenommen wird. Das gibt Hoffnung auf die Ausweitung der Behandlung in Zukunft, auch wenn dies noch ein langer Weg ist.

Meine Geschichte

Auch ich selbst leide unter Lipödem (Stadium 2). Bei mir sind vor allem die Beine betroffen, aber auch meine Arme blieben leider im Verlauf der Erkrankung nicht verschont. Da die Symptome mein Leben zunehmend erschwert haben, habe ich mich im Jahr 2020 für die Liposuktion entschieden.

Zwischen den Bildern liegen ca. 5 Jahre und insgesamt -10kg auf der Waage: Mit gescheiterte Crash-Diäten/Fitnessprogramme, der Diagnose Lipödem, mehrere Liposuktionen PLUS viel Sport, besonders Kraftsport und einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Es ist ausdrücklich nicht das ausschließliche Ergebnis einer oder mehrerer OPs. Vielmehr zeigt es das Gesamtpaket aus Liposuktion, Sport und einer passenden Ernährung.

Rückblickend war die Entscheidung, trotz hoher Kosten, absolut richtig und ich bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Die ganze Geschichte, wie ich die Operationen und die Zeit danach erlebt habe, möchte ich hier bald teilen. Bis dahin freue ich mich über Vernetzungen auf Instagram oder Facebook und beantworte Fragen gerne jederzeit per E Mail oder Nachricht.

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